TECHNIK

EEG, ENG, EMG, EP, SONO

ENG


  • ELEKTRONEUROGRAPHIE – „elektrische Nerven-Messung“ mit Klebe-Elektroden an Armen und Beinen, z.B. mit Frage nach Karpaltunnelsyndrom oder Sulcus-Ulnaris-Syndrom an Ellenbogen und Händen oder Polyneuropathie bei Diabetes an den Füssen. Es wird dabei in erster Linie die Leitgeschwindigkeit der Nerven gemessen. Sie sitzen oder liegen dafür auf einer Liege

EMG


  • ELEKTROMYOGRAPHIE – „elektrische Muskel-Messung“: z.B. bei Verdacht auf eine Muskelkrankheit oder zur Klärung der Frage, ob eine Bandscheibe auf einen „Rückenmarksnerv“ drückt. Dabei werden Muskeln an Armen oder Beinen mit einer kleinen sterilen Nadel untersucht. Zuerst bei entspanntem Muskel, dann unter leichter und stärkerer Muskelanspannung. Die Muskelaktivität wird dabei auch akustisch aufgezeichnet, so dass Sie während der Untersuchung Ihren eigenen Muskeln „beim Arbeiten zuhören“ können. Sie sitzen oder liegen dabei auf einer Liege

EP


  • EVOZIERTE POTENZIALE – mit dieser Technik werden „lange Nervenbahnen“ im Gehirn und Rückenmark untersucht
  • SEP (sensibel evozierte Potenziale): Messung der Leitgeschwindigkeit der langen „Fühlbahnen“ mit Klebe-Elektroden von den Armen oder Beinen über das Rückenmark zum Gehirn. Sie liegen dabei auf einer Liege
  • VEP (visuell evozierte Potenziale):  Messung der Leitgeschwindigkeit der Sehnerven hinter den Augen quer durch das Gehirn zur sog. Sehrinde am Hinterkopf. Sie schauen dabei auf ein „Computer-Schachbrett-Bild“ und konzentrieren sich auf einen roten Punkt. Ein Auge ist dafür mittels Augenklappe abgedeckt.  Sie sitzen dabei auf einem Stuhl
  • AEP (akustisch evozierte Potenziale): akustische Messung der „zentralen Höhrbahn“ mit einem Kopfhörer, am „Schwindelzentrum des Gehirns“ vorbei zum Großhirn. Sie sitzen dabei auf einem Stuhl

EEG


  • Elektroenzephalographie – „Hirnstrom-Messung“: Wichtige Technik zur Abklärung von Epilepsie, Schwindel, Gedächtnisstörungen und Kreislaufkollaps. Dabei werden Oberflächenelektroden mit einer flexiblen Haube auf dem Kopf befestigt und anschließend schmerzfrei die Hirnströme gemessen. Sie liegen dabei bequem in einem Sessel und folgen einfachen Anweisungen

SONO

  • Mit der ULTRASCHALL-Technik werden in der Neurologie die großen Hals- und kleinen Kopfschlagadern auf „Verengung“ oder „Verstopfung“ durch „Verkalkung“ untersucht; z.B. zur Kontrolle nach Schlaganfall oder bei Schwindel und Kollaps

GEDÄCHTNIS


  • bei Verdacht auf eine Gedächtnisstörung oder Frage nach Demenz erfolgt eine standardisierte Testung verschiedener Gedächtnisleistungen

LABOR


  • bei vielen neurologischen Krankheitsbildern ist eine genaue Einordnung  oft erst durch eine zusätzliche Blutanalyse möglich